Saskia Esken besucht Dornstetter Bürgermeister

Veröffentlicht am 28.01.2009 in Wahlkreis

Antrittsbesuch in Dornstetten

Die SPD-Bundestagskandidatin Saskia Esken machte am 13.01.2009 den Auftakt zu einer Vielzahl verschiedener Bürgermeisterbesuche im Landkreis Freudenstadt. Ihr erster Weg führte Sie dabei zusammen mit Hans Lambacher vom Ortsverein nach Dornstetten zu Dieter Flik.

Mit großer Mehrheit wurde Saskia Esken im November als Bundestagskandidatin für die SPD im Wahlkreis Freudenstadt / Calw nominiert. Um sich bei den Bürgermeistern ihres Wahlkreises vorzustellen und sich ein Bild von den Problemen und Gegebenheiten vor Ort zu machen, sucht Saskia Esken in den kommenden Wochen das persönliche Gespräch. Erfahren möchte sie dabei insbesondere, wo sich die Kommunen Unterstützung durch die Bundes-und Landespolitik erhoffen und wo sie Entwicklungspotenzial durch Konjunkturprogramme sehen. Aktuell konnte Saskia Esken auf die von der Regierung beschlossenen Investitionsprogramme für die Kommunen eingehen. Die Programme bezuschussen in erster Linie energetische Modernisierungsmaßnahmen an Kindergärten, Schulen, Sportstätten und Jugendhäusern. Auch die Ausstattung der Kindergärten mit Lernmitteln sowie die Weiterentwicklung von Kindergärten und Grundschulen zu Eltern-Kind-Zentren sollen durch entsprechende Investitionsmaßnahmen vorangebracht werden. Hiervon kann auch die Stadt Dornstetten profitieren. Weiterhin soll auch die gesamte Verkehrsinfrastruktur, beispielsweise durch Erneuerung von Straßen, Geh-und Radwegen, sowie die Breitbandverkabelung im ländlichen Raum vorangetrieben werden. Nach dem Willen der SPD – so Esken in ihrer Presseerklärung – sollen dabei auch solche Kommunen Zuschüsse erhalten, die keine oder nur geringe Eigenmittel aufbringen können. Bürgermeister Dieter Flik betonte, dass in Dornstetten ohnehin schon viel, ohne neue Schulden, investiert würde. Er hob insbesondere die Rathaussanierung und – beispielhaft – die energetische Fenstersanierung an der Schule hervor. Weitere energetische Maßnahmen stünden auf dem Plan. Einig waren sich die Bundestagskandidatin und Bürgermeister Flik dahingehend, dass man wichtige, zukunftsweisende Entscheidungen nicht im Hinblick auf die eigene Wiederwahl sondern mit Blick in die Zukunft treffen sollte. Freudig zur Kenntnis nahm Saskia Esken, dass Dornstetten jüngst eine halbe Stelle für die Schulsozialarbeit geschaffen hat. Auch die seit geraumer Zeit angebotene Ganztagesbetreuung im Kindergarten Goethestrasse sowie die bereits beschlossene Betreuung von Kleinkindern ab einem Jahr fand ihre Zustimmung. Im Stadtteil Aach wird bereits seit dem Kindergartenjahr 2006/2007 die Betreuung von zweijährigen Kindern angeboten. „Viel Geld und gesellschaftliches Potenzial geht verloren, wenn studierte Frauen wegen der Kinderbetreuung nicht arbeiten“, so die Kandidatin. Bedauerlich sei allerdings, so Flik und Esken übereinstimmend, dass das Thema erst jetzt erkannt und aufgegriffen worden sei. Beide befürworteten darüber hinaus flexible, stundenweise Betreuungsangebote, welche die Eltern bei Bedarf auch kurzfristig in Anspruch nehmen können. Diskutiert wurden auch die Vergaberichtlinien öffentlicher Ausschreibungen und die damit in Zusammenhang stehende Beschäftigung heimischer Handwerker. Im Hinblick auf die Breitbandverkabelung betonte Flik, dass man sich in Dornstetten des Themas angenommen habe. Uneinigkeit herrschte zwischen Saskia Esken und dem Dornstetter Bürgermeister eigentlich nur in einem Punkt. Während Flik dafür plädierte, die Laufzeiten der Atomkraftwerke mangels Alternative auf keinen Fall zu verkürzen, sprach sich Saskia Esken, wie auch der SPD-Ortsverein Dornstetten / Waldachtal, dafür aus, verstärkt in die erneuerbaren Energien zu investieren. Atomstrom sei massiv subventioniert und deshalb keinesfalls so billig, wie man das gemeinhin glauben machen möchte, betonte sie. Auch das Problem der Atommüllentsorgung hielt sie Flik schließlich entgegen. Nach einem zweistündigen Streifzug durch verschiedene Kommunalpolitische Themen – angefangen von den Bahnhaltepunkten über die dringend benötigte Sporthalle bis hin zu bisweilen auftretenden Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat – verabschiedete sich Saskia Esken, die in Begleitung von Hans Lambacher (stellvertretender Vorsitzender des Ortsvereines) nach Dornstetten gekommen war.

 

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