Bildungs- und Integrationspolitik

Veröffentlicht am 10.07.2008 in Politik

Frank Engelmann im Gespräch mit Ute Vogt

Vertreter der SPD-Ortsvereine im Kreis Freudenstadt trafen sich mit der SPD-Landesvorsitzenden Ute Vogt um Meinungen über eine integrierende Bildungspolitik auszutauschen.
Treffen auch mit Vertretern von Migranten-Verbänden / Bildung als Schlüssel zur Integration.

Vertreter der SPD-Ortsvereine im Kreis Freudenstadt trafen sich mit der SPD-Landesvorsitzenden Ute Vogt um Meinungen über eine integrierende Bildungspolitik auszutauschen.

Dabei hatten die drei Gesprächsteilnehmer Manuel Thiel (Alpirsbach), Frank Engelmann (Dornstetten) und Tobias Frommann (Freudenstadt) auch Gelegenheit mit Bekir Alboga zu diskutieren. Alboga ist Sprecher des Koordinationsrates der Muslime und erster Ansprechpartner der Bundesregierung in Fragen von Religion und Integration. In dieser Funktion erklärte er, mit welchen Hindernissen Migrantenfamilien v.a. der zweiten und dritten Generation im deutschen Bildungswesen auch heute noch zu kämpfen haben. Symptomartig für diese Problematik stehen Statistiken, die belegen, dass Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund oft gar keinen oder einen vergleichsweise schlechten Schulabschluss erzielen können. Auch heute noch bleibt über 60 % der Migrantenkindern nur der Weg auf eine Hauptschule übrig, so Manuel Thiel.
Ute Vogt bekräftigte dabei die Haltung der SPD. „Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Integrationspolitik ist die Bildung. Das bestehende Schulsystem bedeutet häufig eine Selektion nach vier Jahren Grundschule und ist dabei ebenso hinderlich, wie die Verweigerung des Kultusministers gegebüber der Ganztagesschule“, so Vogt. „Zuerst müssen die Mauern in den Köpfen der Menschen abgebaut werden’’, ist sich SPD-Kreisvorstandsmitglied Frank Engelmann aus Dornstetten sicher. Der SPD-Ortsvereins- und Juso-Kreisvorsitzende Tobias Frommann regte dazu an: ‚’Nutzen wir jede Chance um eine Brücke zu anderen Kulturen zu bauen!“ Da letztlich die Sprache verbindet, komme einer auszudehnenden Sprachförderung bereits im frühesten Kinderalter eine besondere Bedeutung zu, so Frommann weiter.

 

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