Kita-Gebühren - Rheinland-Pfalz erneut Vorreiter bei frühkindlicher Bildung

Veröffentlicht am 30.07.2010 in Bundespolitik

Beitragsfreie Kinderbetreuung gilt als wichtiges Element für mehr Chancengleichheit. Unterschiedliche Erfahrungen mit der politischen Umsetzung machen am 1. August Eltern in Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz. Während Schwarz-Gelb im Norden gerade wieder das letzte – und einzige – beitragsfreie Kita-Jahr vor der Einschulung kassiert, entlastet das SPD-geführte Rheinland-Pfalz nun sogar Eltern von zweijährigen Kindern – und macht damit fast die gesamte Betreuungszeit beitragsfrei.

Ab dem 1. August ist der Kindergartenbesuch in Rheinland-Pfalz für alle Kinder ab zwei Jahren beitragsfrei. Für Ministerpräsident Kurt Beck ist das "eine logische Konsequenz aus der Erkenntnis, dass Bildung früh ansetzen muss und dass Bildung allen zusteht, unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten der Familien“.

Bildung soll nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Deshalb investiert das SPD-geführte Rheinland-Pfalz 84 Millionen Euro bis 2012 damit alle Zweijährigen ab August 2010 einen beitragsfreien Betreuungsplatz erhalten. Bereits zum 1. Januar 2006 hatte Rheinland-Pfalz die Elternbeiträge für das letzte Kindergartenjahr abgeschafft und danach in zwei Schritten auch die Beiträge der Eltern für die Kindergartenbetreuung der Vierjährigen und der Dreijährigen übernommen.
Bildung von Anfang an – und das gebührenfrei

Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen begrüßte die Umsetzung des letzten Schrittes Richtung Beitragsfreiheit: "Alle Kinder zwischen zwei und sechs Jahren im Land können jetzt von den Bildungs- und Erziehungsangeboten in den Kindergärten profitieren, ohne dass ihre Eltern dafür finanziell belastet werden.“ Laut Ahnen würden die Eltern damit um durchschnittlich rund 800 Euro pro Kindergartenjahr entlastet werden. Dies sei "ein wichtiger Schritt zu mehr Chancengleichheit im Bildungssystem".
Rheinland-Pfalz bundesweit an der Spitze

Sowohl der Ministerpräsident als auch die Ministerin betonten, dass Rheinland-Pfalz bei der frühkindlichen Förderung bundesweit einen Spitzenplatz einnehme. "Die Beitragsbefreiung für alle Kinder ab zwei Jahren ist eine Investition in die Zukunft unseres Landes, die sich auszahlen wird", sagte Kurt Beck. "Die Entlastung der Eltern von den Kosten der frühkindlichen Bildung ist eine Notwendigkeit, weil wir so viele Begabungen wie möglich so früh wie möglich entdecken und fördern wollen."
Schleswig-Holstein: Beitragsfreiheit mit kurzer Laufzeit

In Schleswig-Holstein sieht man diese Notwendigkeit inzwischen nicht mehr. Zwar hatte die schwarz-gelbe Landesregierung 2009 zumindest das letzte Kita-Jahr vor der Einschulung beitragsfrei gestellt und in diesem Zusammenhang von einer "sozial- und bildungspolitisch notwendigen Maßnahme" gesprochen. Im Juni 2010 kassierten CDU und FDP dies allerdings wieder. Ab 1. August müssen Eltern nun wieder für die gesamte Betreuungszeit zahlen.

 

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