Zukunftsfähige und soziale Kommune entsteht nicht von selbst

Veröffentlicht am 31.10.2025 in Ortsverein

Der SPD-Ortsverein Dornstetten - Waldachtal lud Bürgerinnen und Bürger zur ,Zukunftswerkstatt‘ in das Obere Torhaus

Mit dem Ziel zur Förderung und Weiterentwicklung einer demokratischen Gemeinschaft möglichst viele Stimmen zu hören, lud der SPD Ortsverein Dornstetten – Waldachtal zur Zukunftswerkstatt in das Obere Torhaus nach Dornstetten ein.

Neben zahlreichen Vertretern aus der Vereinslandschaft, dem Pflegesektor, der Schule, dem Ehrenamt und der Sozialversicherung durfte der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Burkhard Gräbe auch die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken und die SPD-Landtagskandidatin Dr. Bettina Ahrens-Diez begrüßen.

Bereits in seiner Einführung stellte Gräbe heraus, dass es im gemeinsamen Dialog gerade um die Perspektiven und Erfahrungen der breiten Bevölkerung gehe, um die Herausforderungen von morgen erfolgreich zu meistern. Worauf sich nach der Begrüßung schnell unter den anwesenden Teilnehmenden eine rege Diskussion entwickelte.

,Wir werden hier und heute nicht für alle Probleme eine abschließende Lösung finden, gemeinsam können wir aber Ideen aufgreifen und versuchen künftige Chancen zu formulieren‘, so die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken. Vieles müsse geschehen, um eine lebenswerte und auch nachhaltige Kommune von Morgen zu entwickeln, stellte Stadtrat Hans Lambacher fest. Themen wie der Bau von Windkraftanlagen würden beispielsweise vielerorts in den Kommunen diskutiert, dies setze aber auch einen dringenden Ausbau des Energienetzes voraus, gab er zu bedenken.

,Das wichtige Engagement für unser Gemeinwohl in der Gesellschaft, wird insbesondere von Millionen von Ehrenamtlichen getragen‘, stellte eine Diskussionsteilnehmerin heraus. Der freiwillige Einsatz für ein funktionierendes Miteinander in den Vereinen und Verbänden, muss weiterhin gestärkt werden gaben sich die anwesenden Gäste einig. ,Bei allem was wir in den Kommunen tun, müssen wir natürlich auch mit Blick auf die kommenden Genrationen immer die Finanzen verantwortlich im Auge behalten‘, wurde Bettina Ahrens-Diez deutlich.  ,Dabei muss es uns gelingen, den jungen Menschen nicht zu viel aufzubürden, im Gegenzug den Staat aber auch nicht kaputt zu sparen in dem wir notwendige Zukunftsinvestitionen wie beispielsweiße in der Bildung vernachlässigen‘, so die Landtagskandidatin.

Wenn es nach dem Dornstetter Altstadtrat Bernhard Allgeier geht, müsste es in Baden-Württemberg ähnlich wie in Rheinland-Pfalz längst eine gebührenfreie Kita, mehr notwendige Schulsozialarbeit und ein breiteres Angebot für die Ganztagesbetreuung geben. Saskia Esken erinnerte an dieser Stelle daran, dass die Bundesländer über ganz unterschiedliche Finanzsituationen verfügen. ,Während die einen Länder Schulden abbauen oder nahezu schuldenfrei sind, steht anderen das Wasser bis zum Hals‘. Auch hier müsse man beim Stichwort Länderfinanzausgleich noch einmal genau reflektieren und wo möglich mehr Gerechtigkeit herstellen, so die Bundespolitikerin.

,Wir brauchen jetzt einen Ruck durch unser Land‘, forderte die stellvertretende SPD-Ortsvereinsvorsitzende Pia Böttcher aus Schopfloch. ,Es kann doch nicht sein, dass wir in einem eigentlich reichen Land wie unserem, zwischenzeitlich eine so marode Infrastruktur zum Beispiel bei den Brücken und der Bahn haben und darüber hinaus diskutieren müssen, medizinisch notwendige Einrichtungen wie Krankenhäuser und Pflegeheime auf dem Land zu schließen‘. Dem pflichtete Saskia Esken bei und verwies auf die deshalb von der Bundesregierung beschlossene Investitionsoffensive für das ganze Land in Form eines Sondervermögens von über 500 Milliarden Euro. Dieses Geld soll gezielt für eine zukunftsfeste Infrastruktur, für bessere Schulen und Kitas, aber auch für leistungsfähige Bahnstrecken, Straßen und die Forschung eingesetzt werden, einschließlich einer verbesserten Digitalisierung.

Maßnahmen wie solche der Investitionsoffensive wurden von den Teilnehmenden der Zukunftswerkstatt begrüßt. ,Das Geld muss am Ende vom Tag aber auch genau da ankommen, wo es vor Ort in den Schulen, Kitas und im Straßenbau am dringendsten benötigt wird‘, so Burkhard Gräbe zum Ende der Veranstaltung und ergänzte, dass diesen Zukunftsinvestitionen aus Bund und Land in den nächsten Jahren weitere folgen müssten.

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