Forderung nach Stuttgarter-Kombibahnhof auf SPD-Jahreshauptversammlung

Veröffentlicht am 10.02.2026 in Pressemitteilungen

Auf ihrer jüngsten Jahreshauptversammlung in Dornstetten zeigten sich die SPD des Ortsvereins Dornstetten-Waldachtal wahlkampfbereit. Neben der Ablehnung einer pauschalen Erhöhung des Renteneintrittsalters, der Forderung nach mehr bezahlbarem Wohnraum und gebührenfreien Kitas, spielte insbesondere auch die Gäubahn und Stuttgart 21 bei den Genossen eine größere Rolle. Neben zahlreichen Mitgliedern und Gästen folgte auch der SPD-Kreisvorsitzende Marius Thoy der Einladung in die Brunnenstube.

Nach Auffassung des SPD – Ortsvereinsvorsitzenden Burkhard Gräbe folgt nach Stuttgart 21 und der verpassten Anbindung der Gäubahn an den Tiefbahnhof mit dem Pfaffensteigtunnel ein erneutes Fiasko. ,Statt den zweigleisigen Ausbau der Gäubahn von Horb bis Singen zu finanzieren, wird lieber in einen Tunnel und ein weiteres Milliardengrab investiert. Gerade die Eingleisigkeit ist die Hauptursache für die vielen Verspätungen‘, wird Stadtrat Hans Lambacher deutlich.

Obwohl mit der Panoramastrecke ein guter Zugang zum Hauptbahnhof besteht und bei der notwendigen Erweiterung des Nah- und Regionalverkehrs Teile des Kopfbahnhofs erhalten werden müssen, werden lieber Milliarden, verbunden mit erheblicher Umweltbelastung, in einen Pfaffensteigtunnel investiert so die Hauptkritik der Sozialdemokraten. Dabei sieht die SPD die Stuttgarter Baulöwen und die Vielflieger, die ohne umzusteigen zum Flughafen gelangen, als Gewinner. ,Die Verlierer sind wie so oft die vielen Pendler, ältere Menschen, Familien mit Kleinkindern und Menschen mit Einschränkungen, welchen in Vaihingen ein jahrelanger Umstieg auf die S – Bahn bevorsteht‘, moniert die stellvertretende SPD-Ortsvereinsvorsitzende Pia Böttcher.

Nach umfangreicher Beratung in der Jahreshauptversammlung kam der SPD – Ortsverein zu dem Ergebnis, dass es keinen Pfaffensteigtunnel, sondern einen Stuttgarter Kombi – Bahnhof benötige, so wie es einst der Schlichter für Stuttgart 21, Heiner Geißler, mehrfach vorgeschlagen hatte.

Enttäuscht zeigten sich die Genossen auch über die Tatsache, dass das bisher freigewordene Bauland auch nicht dem sozialen Wohnungsbau zugute kam. 

Burkhard Gräbe zog daraufhin in der Versammlung das Fazit, dass so kein frischer Wind für Baden-Württemberg aussehe, welchen die seit Jahren im Land regierenden Grünen zusammen mit der CDU aus seiner Sicht bei vielen Themen blockieren würde.

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Autor: vzmsnjxeer, Datum: 25.04.2026, 12:50 Uhr


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Autor: dqlzwjeyel, Datum: 14.03.2026, 00:10 Uhr


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